Hardy Brandner

Atelier in Venezuela

Auf der Suche nach einem Platz in der Sonne. Als ich bemerkte, dass ich im trostlosen Winter in Österreich keine sonnengeladenen Bilder mehr malen konnte, entschloss ich mich, einen Platz in der Sonne zu suchen. Alles andere hat sich danach wie von selbst ergeben – und so ist mein kleines Paradies Jahr für Jahr ein Stückchen gewachsen.

  1. Überquerung eines Salzsees in 4.800 Metern Seehöhe auf der Reise von Chile nach Argentinien

    Der Auslöser

    Platz in der Sonne


    Als ich bemerkte, dass ich im trostlosen Winter in Österreich keine sonnengeladenen Bilder mehr malen konnte, entschloss ich mich, einen Platz in der Sonne zu suchen. Zusammen mit Margit flog ich nach Chile und kaufte uns ein Auto. Ein Jahr lang unterwegs, von Chile bis Venezuela – meine schönste Reise bis jetzt. Hier bei der Überquerung eines Salzsees in 4.800 Metern Seehöhe von Chile nach Argentinien.

  2. Das Hardymobil – das Auto, mit dem Hardy Brandner ein Jahr lang durch Südamerika reiste

    Die Reise

    Ein Jahr Südamerika


    Dieses Auto habe ich in Chile gekauft und bin damit ein Jahr lang auf der Suche nach einem Grundstück kreuz und quer durch alle Länder Südamerikas gefahren. Es fährt noch heute in Venezuela und ist mir ein treuer Begleiter. Meine Freunde dort nennen es liebevoll das Hardymobil. Auf dieser Reise entstanden hunderte Skizzen, die später im Atelier zu Bildern wurden. In meinen Werken ist die Energie und Faszination dieser Reise bis heute spürbar.

  3. Eingang zum Grundstück bei San Juan de los Morros in Venezuela

    Ankunft

    San Juan de los Morros


    Wir fuhren damit auf der Suche nach einem geeigneten Grundstück ein Jahr lang durch alle Länder Südamerikas. In Venezuela haben wir dann ein Grundstück in der Nähe von San Juan de los Morros gefunden und gekauft. Viele Leute haben mir damals abgeraten, in Venezuela etwas zu kaufen, weil es ja viel zu riskant wäre. Ich dachte mir aber: Probier es einfach, investiere dein Geld lieber in diesen Traum als in ein Auto oder Ähnliches. Es war die beste Entscheidung meines Lebens.

  4. Aufbau des Hauses und Ateliers in Venezuela – Stein für Stein, ab 1995

    Der Aufbau

    Venezuela 1995


    1995 begann in Venezuela ein Weg, der mein künstlerisches Leben bis heute prägt. Am Anfang stand nichts weiter als ein Stück Land, umgeben von Natur, Weite und Stille – ein Ort ohne Gebäude, ohne Infrastruktur, aber voller Möglichkeiten. Mit einfachen Mitteln und viel Geduld entstand Schritt für Schritt zuerst ein kleines Haus, dann das Atelier. Stein für Stein, Wand für Wand – nicht aus einem fertigen Plan heraus, sondern aus dem Tun selbst.

  5. Begrüßungsskulptur am Eingang – zwei Betonfiguren als Symbol für Liebe und Freiraum

    Das Paradies

    Mein kleines Paradies


    Es entstanden ein Haus, ein Atelier, ein Pool und ein Garten – gleich einem Bild von mir selbst erschaffen. In dieses Bild kann man eintauchen, es betreten, es spüren, mit allen Sinnen begreifen und man kann sogar darin leben. Direkt am Eingang stehen zwei aus Beton geformte Figuren, die auch in meinen Werken vorkommen. Sie symbolisieren zwei sich liebende Menschen, die untrennbar miteinander verwurzelt sind und dem anderen trotzdem genügend Freiraum lassen.

  6. Atelier in Venezuela – Schaffensort inmitten von Natur und Stille

    Heute

    Oase der Ruhe


    Mein kleines Paradies im sonnigen Venezuela ist meine Oase der Ruhe und Zufriedenheit. Das Atelier wurde zu einem Raum des Arbeitens, des Nachdenkens und der künstlerischen Entwicklung – ein Ort, an dem viele meiner späteren Arbeiten ihren Ursprung haben. Ich liebe Tiere, und so sind immer Hunde und Katzen bei mir im Atelier. Einer der schönen Strände, zu denen ich immer wieder gerne fahre, liegt nicht weit vom Atelier entfernt. Was hier entstand, war mehr als ein Gebäude.

Weitere Impressionen

Einblicke in Landschaft, Atelier, Garten und das Leben in Venezuela.

  • Garten und Pool am Grundstück in Venezuela
    Garten und Pool – Teil des kleinen Paradieses, gleich einem Bild von mir selbst erschaffen.
  • Caramelito – Hund im Atelier in Venezuela
    Caramelito war 16 Jahre lang bei mir im Atelier. Sie hat jetzt einen Platz im Himmel und eine schöne Gedenkstätte am Grundstück.
  • Strand in der Nähe des Ateliers in Venezuela
    Einer der schönen Strände, zu denen ich immer wieder gerne fahre – nicht weit vom Atelier entfernt.
  • Das Hardymobil auf der Suche nach einem Grundstück in Südamerika
    Das Auto aus Chile – ein Jahr lang kreuz und quer durch alle Länder Südamerikas auf der Suche nach einem Grundstück.
  • Detailansicht des Hardymobils in Venezuela
    Es fährt noch heute in Venezuela und ist mir ein treuer Begleiter. Meine Freunde dort nennen es liebevoll das Hardymobil.
  • Aufbau des Hauses in Venezuela, Stein für Stein
    Mit einfachen Mitteln und viel Geduld entstand Schritt für Schritt zuerst ein kleines Haus, dann das Atelier.
  • Bau des Ateliers in Venezuela ab 1995
    Diese Bilder zeigen den Beginn eines Lebensabschnitts – von Ankommen, Erdung und vom langsamen Wachsen im Einklang mit der Landschaft.
  • Landschaft bei San Juan de los Morros in Venezuela
    Ein Stück Land, umgeben von Natur, Weite und Stille – voller Möglichkeiten.
  • Weite Landschaft rund um das Grundstück in Venezuela
    Venezuela hat mich durch seine Weite, Farben, Natur und Offenheit tief berührt.
  • Eingangsbereich des Ateliers in Venezuela
    Der Eingang zu meiner Oase der Ruhe und Zufriedenheit im sonnigen Venezuela.
  • Gartenimpressionen am Grundstück in Venezuela
    Der Garten gleich einem Bild von mir selbst erschaffen – in dieses Bild kann man eintauchen und es mit allen Sinnen begreifen.
  • Atelier und Umgebung in Venezuela
    Das Atelier wurde zu einem Raum des Arbeitens, des Nachdenkens und der künstlerischen Entwicklung.
  • Strandlandschaft in der Nähe des Ateliers
    Die Umgebung, das Licht und die Natur beeinflussen meine Arbeit spürbar – nicht als Motiv, sondern als Energie und Haltung.

Häufige Fragen zu meinem Atelier in Venezuela